Papier Stanzer & Prägewerkzeug

Papier kann so vielseitig sein – Du kannst es zum Beispiel prägen und stanzen! Mit speziellen Stanzmaschinen geht das ganz einfach. Du legst einfach Präge- oder Stanzschablonen Deiner Wahl in die Maschine ein, legst das Papier hinein und fängst an zu kurbeln. Das Papier erhält so die gewünschte Prägung. Wenn Dir das zu aufwändig ist, findest Du hier auch handliche Motivstanzer.
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Papier stanzen & prägen

Es macht jede Menge Spaß, ein leeres Blatt Papier so zu bearbeiten, dass es später nicht mehr wiederzuerkennen ist. Durch Prägungen und Stanzelemente gibst Du ihm einen komplett neuen Look. Du kannst verschiedene Prägungsarten miteinander kombinieren und somit etwas ganz Neues kreieren. Deiner Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. So macht Basteln mit Papier richtig Spaß!

Stanzmaschinen

Um Papier zu prägen, kannst Du eine spezielle Maschine verwenden. Besonders beliebt ist dafür die Sizzix Big Shot. Hier wird das Papier zusammen mit den Schablonen zwischen 2 Platten gelegt und in die Maschine gelegt. Das Ganze wird von den Platten so fixiert, dass nichts verrutscht. Dann legst Du das "Sandwich" in die Big Shot und kurbelst los. Dadurch wird alles zusammengepresst und die Prägung wird sichtbar. Ganz einfach und unkompliziert, ohne großen Kraftaufwand!

Framelits Schablonen

Framelits sind ganz dünne und feine Metallformen, die beliebig angeordnet zwischen die Platten gelegt werden und dadurch das Papier an diesen Stellen leicht prägen. Meist handelt es sich dabei um rahmenartige Gebilde, die sich besonders zur Gestaltung von selbstgemachten Karten eignen. Dadurch, dass sie sich frei anordnen lassen, bist Du ganz flexibel in der Gestaltung. Du kannst verschiedene Elemente miteinander kombinieren und so einzigartige Prägungen erschaffen.

Embossing Schablonen

Bei Embossing-Schablonen handelt es sich im Gegensatz zu den Framelits um komplette Prägeplatten, mit denen das gesamte Papier geprägt wird. Diese Methode eignet sich prima für Umschläge, Briefbögen oder Verpackungspapiere. Auf diese Weise entstehen tolle Papiere, die Du im Anschluss zusätzlich mit kleineren Framelits prägen kannst.

Stanzschablonen

Stanzschablonen werden, genauso wie Prägeschablonen, ebenfalls zwischen den Platten der Stanzmaschine positioniert. Der Unterschied zu Prägeschablonen besteht darin, dass die Kanten der Stanzschablonen scharfkantiger sind. Dadurch wird das Papier zerstoßen und dabei kommen ausgestanzte Elemente aus der Maschine raus. Es gibt sogar eine Kombination aus beidem. Bei diesen Schablonen wird das Motiv ausgestanzt und gleichzeitig passend geprägt. So entstehen zum Beispiel Schmetterlinge mit Flügelprägung.

Wie verwendet man Motivstanzer?

Ein Motivstanzer ist ein sehr praktisches und vielseitiges Bastelwerkzeug: Du legst ein beliebiges Papier in den vorgesehenen Schlitz, drückst den Hebel runter und schon fällt unten das ausgestanzte Element heraus. So kannst Du in Windeseile ganz viele gleichmäßige Motive ausstanzen. Als Grundlage kannst Du normales Papier oder dünnere Pappe verwenden. Besonders schön wirken die Stanzelemente aus bunt gemustertem Papier. Neben den unzähligen Motiven findest Du hier auch Motivstanzer in verschiedenen Größen. Die Kombination aus Stanzelementen in unterschiedlichen Größen wirkt besonders toll.

Mit Motivstanzern basteln

Mit den kleinen Stanzobjekten kannst Du Grußkarten, Bastelarbeiten und vieles mehr verzieren. Wie wäre es zum Beispiel als Geschenkverzierung? Klebe einfach ein paar Stanzelemente auf das in Geschenkpapier eingepackte Geschenk. Auch in Sammelalben oder Poesiealben machen sich die kleinen gestanzten Motive sehr gut. Sie sind einfach etwas Besonderes.

Negative stanzen mit Motivlochern

Beim Stanzen entsteht neben dem kleinen Stanzmotiv natürlich auch ein Negativ-Abdruck im verwendeten Papier. Auch hiermit kannst Du tolle Effekte erzeugen. So kannst Du die Ränder von Karten oder Briefen beispielsweise mit einer hübschen Stanzbordüre verzieren. Motivstanzer werden gerne auch Lochstanzer genannt – bei der Negativ-Stanztechnik werden Motivlocher ja auch wirklich wie ein normaler Locher verwendet. Nur dass er keine langweiligen Kreise ausstanzt, sondern tolle Motive, die alles gleich viel schöner machen.

Unser Tipp für das Basteln mit Motivstanzern

Es wirkt besonders toll, wenn Du das gestanzte Element, zum Beispiel einen Schmetterling, nur mit einem Tropfen Kleber in der Mitte befestigst und die Flügel dann leicht nach oben klappst. So entsteht ein cooler 3D-Effekt. Das funktioniert prima bei gleichmäßig gespiegelten Formen, wie Herzen, Blumen, Schmetterlingen oder auch bei einem Hirschkopf, bei dem Du das Geweih etwas in Form biegst.

Der Aufbau von Motivstanzern

Motivstanzer bestehen aus einem Plastikgehäuse, das mit einem Hebel auf der Oberseite versehen ist. Durch die Hebelwirkung beim Stanzen musst Du nicht so viel Kraft aufbringen. An der Unterseite befindet sich die Stanzform aus scharfkantigem Metall. Damit Du nicht versehentlich hineinfasst, wenn Du in Deiner Bastelkiste wühlst, sind die Stanzer mit einer Kunststoff-Abdeckung ausgestattet, die Du über die scharfen Stanzer schieben kannst.

Geprägtes Papier selber machen

Wenn Du einmal losgelegt hast, wirst Du nicht mehr aufhören können. Prägen und Stanzen macht einfach süchtig! Du kannst einfach so viel mit dieser Technik bearbeiten. Wie wäre es mit einem geprägten Briefbogen als Liebesbrief oder einer trendig gestanzten Einladung zu Deiner nächsten Fete? Heutzutage wird viel zu wenig von Hand geschrieben, da freut man sich um so mehr über ein so persönlich gestaltetes Schriftstück. So machst Du Dir und anderen eine Freude – eine klassische Win-Win-Situation also!
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