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So gut wie jedes Kind liebt es, zu zeichnen. Das Zeichnen macht Kindern nicht nur Spaß, es stimuliert auch kreative Bereiche im Gehirn und fördert die Motorik. Anfangs kann es schwer sein, einen Stift richtig in der Hand zu halten und kontrolliert über das Papier gleiten zu lassen. Deshalb findest Du hier spezielle Malutensilien, die ideal auf Kinderhände abgestimmt sind.
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Auch große Künstler haben einmal ganz klein angefangen. Die meisten Kinder durchlaufen bei ihrer kreativen Entwicklung die gleichen Phasen. Damit das Kreativ sein und Basteln mit Kindern immer mit Freude verbunden ist, ist es sinnvoll, die Phasen zu kennen. Welche das sind, zeigen wir Dir hier:
Bis Kinder 2 Jahre alt sind, befinden sie sich in der sogenannten Kritzelphase. Die Kids finden die Wirkung von Farben spannend und erzeugen große Kritzelflächen in einer Farbe, um danach mit einer weiteren drüber zu kritzeln. Hierbei wird die Grobmotorik stimuliert. Der Stift wird meist mit der gesamten Hand gegriffen und in schnellen Bewegungen über das Papier geführt.
Im Alter von 2 bis 3 Jahren beginnen viele Kinder, die ersten Formen zu zeichnen. Meist beginnen die Kleinen mit kreisenden Bewegungen. So entstehen große und kleine Kugeln bzw. Eier, während die Motorik weiter ausgebildet wird. Mit viel Eifer zeichnen die Kinder ihre Formen und man erkennt, dass sie sich vertiefen und sich Mühe beim Zeichnen geben.
Kinder zeichnen dann zunächst ein Gesicht von einem Menschen oder einem Tier und lassen den Körper weg. Die Beine oder Pfoten werden einfach direkt unter den Kopf gezeichnet. Kinder lernen zu diesem Zeitpunkt, ihre Umgebung wahrzunehmen und diese auf das Papier zu übertragen.
Zwischen 6 – 7 Jahren kommt die Schemaphase, in der das Blatt nicht mehr beliebig gedreht wird. Am oberen Rand wird meist ein Himmelsstreifen gezeichnet und am unteren Rand ein Grasstreifen. Die Bilder werden plastischer und es erscheinen immer mehr Details. Und natürlich auch die klassische Kindersonne, die sich in der Ecke des Bildes befindet.
Egal, in welcher Phase sich Dein Kind befindet – Du solltest es immer für seine Kunstwerke loben und ihm das Gefühl geben, etwas Tolles gezeichnet zu haben. Auch, wenn Du in Wirklichkeit nicht viel auf dem Bild erkennen kannst. Bilder am Kühlschrank stärken das Selbstbewusstsein und vermitteln Deinem Kind ein gutes Gefühl. Es fühlt sich bestärkt und findet Spaß an seiner Kreativität.
Es ist zudem auch sehr spannend, den kleinen Künstler zu fragen, was er denn genau gezeichnet hat. So entstehen lustige Geschichten, an die Du Dich auch Jahre später zurückerinnern wirst, wenn Du dieses Bild wieder in der Hand hältst. Hebe generell viele Bilder auf, denn es ist sehr lustig, wenn man als erwachsener Mensch irgendwann seine Kindheitskunstwerke noch einmal bestaunen kann.