DIN A2
DIN A3
DIN A4
DIN A5
DIN A6
< 100 g
100 - 149 g
150 - 199 g
200 - 249 g
250 - 299 g
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400 g >
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Im Gegensatz zu Künstlerpapier für nasse Farben, kommt das Pastellpapier mit einer ziemlich rauen Schale daher. Das ist auch gut so, denn so reiben sich sowohl weiche als auch harte Pastelle an ihm ab und bringen die zarten Farben wie gewünscht auf den Malgrund. Dabei gilt die Faustregel: Je härter die Kreide, desto höher sollte die Körnung des Pastellpapiers sein, umgekehrt gilt diese Regel natürlich auch für weiche Varianten.
Auf eine zu glatte Oberfläche aufgebrachte Pastellkreide – insbesondere Softpastell – würde bei Berührung oder bei leichtem Anblasen stark zerstäuben. Zudem führt erst die fein geraute Oberfläche von Pastellkreide-Papier zum Abrieb der Pastelle beim Malvorgang.
Für die trockene Pastellmalerei spielt es keine Rolle, ob der Malgrund in Form eines gebundenen und randseitig fixierten Malblocks oder als Einzelbogen verwendet wird. Wellen im Papier entstehen schließlich erst unter Verwendung von gelösten Farbvarianten.
Bereits aktive Künstler, die im Aquarellmalen ihr Hobby gefunden haben und entsprechend mit Material ausgestattet sind, können erste Gehversuche mit der Pastellkreide Technik guten Gewissens mit Papiervarianten aus der Aquarelltechnik unternehmen. Speziell dafür hergestellte Aquarell-Pastellkreiden lassen sich dabei ebenso gut mit Wasser lösen und vermalen. Alle nicht allzu stark geraute Oberflächen können sehr gut mit Pastellkreide bemalt werden. Wer Crossover arbeitet, hat hier zudem den Vorteil, mehrseitig gebundene Blöcken auch für nasse Techniken einsetzen zu können.
Atmosphäre für die Pastellmalerei schafft das spezielle, farbige Papier für Pastellkreide. Farbeffekte wirken brillanter und der Hintergrund kann mit ins Bild integriert werden. Beispielsweise beim Pastellkreide Portrait ist eine sanfte Farbgebung im Hintergrund notwendig, denn bei dieser Technik wird kaum die gesamte Farbfläche künstlerisch bearbeitet werden. Um ein ideales Zusammenspiel aus Hintergrund und Motiv zu erzielen, kann die Auswahl der Papierfarbe entscheidend sein.
Der Anfänger kann für Probezwecke und erste Technikerfahrung mit der Pastellmalerei durchaus einen Malkarton oder Tonkarton verwenden. Für „echte“ Pastellkreide Bilder aber sollte von Anfang an nicht am falschen Ende gespart werden. In der Praxis zeigt sich schnell, dass dem Künstler die Pastellmalerei auf speziellem Papier für Pastellkreide einfach besser von der Hand geht – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Farbverläufe können klarer ausgearbeitet werden, Wischtechniken greifen effizienter und die Farbwirkung beispielsweise auf dunkel getöntem Pastellkreide Papier lässt sich anders nicht in demselben Maß erzielen.