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In dieser Kategorie findest Du unser großes Sortiment für die Pastellmalerei. Ob Einzelkreiden, günstige Einsteigersets für Anfänger oder umfangreiche Malkoffer mit vielen hundert Pastellen für Profikünstler. Wir bieten Dir alles für die Malerei mit Pastell und Kreide.
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Pastellkreide besticht durch ihre Schlichtheit. Mit Pastellkreide malen heißt, Farbe fast in ihrer puren Existenz zu verwenden.
In der Bezeichnung Pastellkreide steckt bereits der Trägerstoff: die Kreide, eine weiche Gesteinsart aus der Natur. Versetzt mit Farbpigmenten und unter Zugabe eines Bindemittels entsteht eine weitgehend natürliche Farbe. Unterschiedliche Mischungsverhältnisse ermöglichen die Herstellung von Pastellkreide verschiedener Härtegrade, zum Beispiel weiche Softpastellkreiden oder harte Carré Pastelle. Gepresst in Stiftform können sie besonders vielseitig zum Malen verwendet werden.
Ölkreide unterscheidet sich nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch im malerischen Umgang von den klassischen Pastellkreiden. Unter Zugabe von Bienenwachs oder Mineralölen entstehen wasserunlösliche und weniger mischbare Farbkreiden. Vielen aus der Kindheit als Wachsmalkreiden bekannt, bieten Ölpastellkreiden nicht nur in der hochwertigen Künstlerqualität besondere leuchtende Farbbrillanz.
Wie bei kaum einer anderen Technik entstehen beim Malen mit Pastellkreide besonders weich ineinander greifende Farbverläufe. Die Kunst, die diese für Pastellmalerei und Pastellfarben so typischen Verläufe entstehen lässt, ist das Ineinanderschieben der Farbpigmente.
Das erste und naheliegende Werkzeug hierfür sind die Hände und Finger des Künstlers. Geschützt durch ein Tuch oder einen weichen Handschuh sind sie wie geschaffen, die Pastellkreide-Wischtechnik umzusetzen. Auf den Schutz darf nicht verzichtet werden, denn auch saubere Haut enthält Fett, was das fertige Pastellbild unschön beeinträchtigen könnte. Ein weicher Baumwollhandschuh und weiteres Zubehör sind daher unabdingbare Utensilien beim Malen mit Pastellkreiden.
Die zunächst locker auf das Papier gebrachte Pastellkreide platziert die gewünschten Farbpigmente auf dem Papier. Dabei entsteht erstmal eine grobe Rohskizze. Gesichter erscheinen maskenhaft, Gegenständliches wirkt noch plump und kaum erkennbar. Erst wenn mit Hell-Dunkel-Kontrasten und Verwischen dreidimensionale Effekte aus dem Pastellkreide Bild ausgearbeitet werden, wird das wahre Motiv sichtbar.
Wattebausch, Pastellpinsel oder ein weiches Tuch erweitern die Möglichkeiten, um aus dem Zeichnen mit Pastellkreide die eigentliche Technik umzusetzen. Für Feinarbeiten gibt es spezielle Papierwischer, sogenannte Tortillions oder die etwas stabilere Estompe. Diese Zeichenhilfen bestehen aus gerolltem oder gepresstem Papier in Form eines Bleistifts. Übergänge der Pastellkreide Bilder können mit ihrer Hilfe bis ins Kleinste ausgearbeitet werden.
Um ein Pastellgemälde gekonnt in Szene zu setzen, bietet sich farbiges Pastellpapier an. Gerade dunkle Hintergründe lassen helle Farbtöne strahlen. Das bewusste Freilassen des Hintergrundes lenkt zudem den Blick nicht vom eigentlichen Motiv ab und verleiht dem Bild eine gewisse Schlichtheit.
Beim Malen mit Pastellstiften und -kreiden vereint sich das Zeichnen mit dem Malen. Pastellkreide wird auf speziellem Pastellpapier gezeichnet und durch unterschiedliche Techniken zum eigentlichen Pastell – dem fertigen Bild – gemalt. Wenn Du ein Bild mit vielfältigen Farbabstufungen planst, lohnt es sich ein Pastellset zu verwenden. In den Sets sind sämtliche wichtigen Farben enthalten.
Ein bisschen Vorwissen und die Bereitschaft zur Kreativität sind ideale Voraussetzungen, um mit der Pastellmalerei „zu spielen“. Dieses Wissen kannst Du Dir schnell durch Schritt für Schritt Anleitungen aneignen. Neulinge können sich natürlich auch sofort ans Werk machen. Am besten hält man sich aber parallel zum eigentlichen Pastell einen Übungsbogen bereit, um neue Techniken zuvor zu üben.
Lineares Arbeiten steht in der Pastellmalerei für den Bereich des Zeichnens. Dabei wird die Pastellkreide mit ihrer Kante über das Papier geführt, um klare Linien zu erzielen. Für besonders feine Zeichnungen kann ein Pastellkreidestift oder ein abgebrochenes Teilstück der Kreide verwendet werden. Zur Flächengestaltung lässt sich hervorragend mit einzelnen Kreidestücken arbeiten, die querformatig verwendet werden. Während beim linearen Zeichnen der Farbverlauf die Nebenrolle spielt, steht das Verwischen und Mischen der Farbpigmente beim flächigen Arbeiten zumeist im Mittelpunkt.
Zum Abschluss sollte das Pastellwerk auf jeden Fall mit einer Fixierung versiegelt werden, damit sich die feinen Pigmente auf dem Malgrund binden.