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Meist wird für die Herstellung eines Holzbleistifts Zedernholz verwendet, weil diese Holzart nur wenige Astlöcher aufweist und es sich dadurch besonders gut anspitzen lässt. Da es sich dabei allerdings um einen sehr langsam nachwachsenden Rohstoff handelt, werden heute oftmals Pinien-, Ahorn- oder Lindenholz genutzt.
Ein typischer Holzbleistift ist sechseckig, da er durch diese Form gut in der Hand liegt und die Spitze mit den Fingern optimal fixiert werden kann. Zudem entsteht dadurch der angenehme Nebeneffekt, dass die Stifte auf dem Tisch nicht davonrollen.
In die Holzplatten werden mit einer speziellen Maschine gleichmäßige Nuten gefräst, in die danach die Minen hineingelegt werden. Die Holzplatten werden danach mit einer identischen Platte abgedeckt und fest verklebt. Nach dem Zusägen und Hobeln erhalten die Holzbleistifte ihre typische Form und werden danach gegebenenfalls mit einem Lack überzogen. Einen hochwertigen Holzbleistift erkennt man auch daran, dass sich die Mine exakt in der Mitte des Holzes befindet.
Entweder wird der gesamte Stift lackiert, oder mit einer dünnen Folie überzogen. Den Unterschied bemerkt man meist erst beim Anspitzen. Die Folie reißt beim Anspitzen nicht und es sind feine Folienstreifen im Auffangbehälter des Spitzers zu finden. Viele, klassische Bleistifte haben zudem eine Versiegelung am hinteren Ende - dieses Merkmal nennt man Tauchkappe.
Wenn Du auf der Suche nach einem ganz bestimmten Bleistift bist, kannst Du einfach einen Einzelstift erwerben. Doch wenn Du Zeichenanfänger bist oder mehrere Stifte in verschiedenen Stärken, aber mit einer gleichbleibenden Qualität suchst, bietet es sich an, ein Holzbleistift-Set zu kaufen. Durch die unterschiedlichen Stärken hast Du immer den passenden Zeichenhelfer zur Hand.