Der farblose Lascaux Binder D 498-M ist lichtecht, alterungs- und wetterbeständig. Er besitzt eine gute Klebekraft und trocknet transparent und wasserfest auf.
Die Acrylemulsion verwendest Du als Bindemittel zur Herstellung von Acrylfarben mit Pulverpigmenten und wässerigen Pigmentzubereitungen, sowie von Grundierungen, Spachtelmassen, Plastikmassen und zur Einbettung von Mosaiksteinen. Außerdem kannst Du ihn einsetzen um Papiere, Kartons und Textilien auf saugenden Untergründen wie Papier, Karton, Faserplatten, Holz, Gips, Mörtel, Beton usw. zu verkleben.
Die Emulsion kann je nach gewünschter Klebekraft, bzw. Wasserfestigkeit, mit Zellulose- oder Stärkeleim in beliebigem Verhältnis gestreckt werden. Zur Herstellung von Acrylfarben in kleinen Mengen können Pulverfarben direkt mit einem Spachtel bzw. Borstenpinsel in die Acrylemulsion D 498-M eingearbeitet werden. Eine bessere Benetzung der Pigmente erreicht man, wenn die Pigmente mit verdünnter Acrylemulsion D 498-M im Verhältnis 1: 9 als Anmachwasser dick angeteigt und dann mit der nötigen Menge reiner Acrylemulsion D 498-M gemischt werden. Für größere Mengen Farbe ist ein Mixer oder Rührwerk zweckmäßig. Das Verhältnis Acrylemulsion D 498-M / Farbpulver kann beliebig variiert werden. Als Standardformel gilt 1 Teil Farbpulver auf 1 Teil Emulsion pro Volumen (dabei ist berücksichtigt, dass leichte Pigmente mehr Bindemittel benötigen als schwere). Ein höherer Zusatz von Acrylemulsion D 498-M gibt satinierte bis seidenglänzende Farben, mit weniger Bindemittel wird die Farbe matt und erhält Tempera- bzw. Gouachecharakter. Für matte Farben kann Acrylemulsion D 498-M mit Celluloseleimlösung gestreckt oder Lascaux Mattierungsmittel zugesetzt werden. Als Farbpigmente eignen sich vor allem anorganische Pigmente.
Für Farben, die für Anstriche auf mineralischen Untergründen bestimmt sind, dürfen nur kalkechte Pigmente verwendet werden. Organische, synthetische Pigmente sind schlecht benetzbar und müssen oft einige Stunden mit dem Anmachwasser eingesumpft werden, bis sie gut benetzt sind. Andere Pigmente lassen sich besser mit einer größeren Menge von Emulsion dispergieren. Mit bereits dispergierten organischen Farbpigmenten kann eine Farbe aus 1 Teil Acrylemulsion D 498-M und 1 Teil Kreide zu einer Volltonfarbe eingefärbt werden. Die Mitverwendung von Kreide erhöht die Deckkraft, Fülle und Streicheigenschaften der Farben.
Zur Herstellung von Grundierungen, Spachtel- und Plastikmassen kann Acrylemulsion D 498-M mit festen, pulverigen Zuschlagstoffen vermischt werden, da die Emulsion alle hierzu nötigen flüssigen Bestandteile enthält. Zur Erreichung einer genügenden Deckkraft wird ein Anteil Titanweiss Rutil benötigt. Als Füllstoffe eignen sich Calzite, Schwerspat, natürliche Kreide usw., für plastische Massen auch Quarzsandmehl, Kalksteinmehl, Sand, Marmor sowie faserige Materialien. Auch hier ist vorheriges Anteigen erforderlich, dabei muss beachtet werden, dass Zuschlagstoffe und Pigmente mit hohem Wasserbedarf beim Trocknen zu Rissbildungen neigen können, daher sollten immer Trocknungsversuche auch auf saugenden Untergründen angestellt werden. Bei Mischungen dieser Art kann der Celluloselösung-Anteil beliebig erhöht Werden.
Acrylemulsion D 498-M, mit Kreide und Quarzsand oder Quarzmehl gemischt, eignet sich sehr gut zur Einbettung von Mosaiksteinen. Für farblose Überzüge ist sie nicht einsetzbar, da der Film nicht hart genug auftrocknet. Zusammensetzung: Reinacrylat-Dispersion konfektioniert mit Benetzungsadditiven, Celluloseether und Konservierungsmittel.
Hersteller: Lascaux Colours Restauro Europe GmbH, Turmstr. 11, 78467 Konstanz, Germany, [email protected]
EAN: 7612254013168